Endspurt (Tour 55)

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Noch 5 Stempel fehlen uns für den Titel Wanderkaiser. Wir haben uns entschlossen, vier dieser Stempel in einer Tour zu erwandern und die Abstände zwischen den Stempeln mit dem Auto zu verringern. Die Jungfernklippe, der Kapellenfleck, der Stöberhai und die Kreuztalsklippe stehen heute auf unserer Liste. Das Wetter ist perfekt. Es ist warm. Die Sonne scheint. Am Himmel tummeln sich ein paar Fotowölkchen und die Sicht ist perfekt.

Zur Jungfernklippe (HWN221)

Zur Jungfernklippe geht es bergab. Das liegt daran, dass wir in der nähe von Torfhaus parken. Torfhaus liegt in einer Höhe von 800 Metern. Unser Auto parken wir in einer Höhe von ca. 700 Metern. Die Jungfernklippe jedoch ist nur ca 660 Meter hoch. Da wir aber zum Auto zurück müssen und dafür den selben Weg wählen werden, bleibt uns auch auf diesem Abschnitt ein Aufstieg nicht ersparrt. NIcht so schlimm, wie sich herausstellen wird. 40 Meter Höhenunterschied, verteilt auf ca. 2,5 KM sind nicht so dramatisch.

Zum Kapellenfleck (HWN157)

Der Kapellenfleck ist eine Lichtung im Wald. Die Lichtung weist ein paar große Steine auf, welche sich an einer Stelle zu einem kleinen mit Gras und Moos überwachsenen Steienhaufen versammelt haben. Eine Informationstafel weist uns daraufhin, dass hier zu früheren Zeiten einmal eine Kapelle gestanden hat. Wir sind auch heute nicht die ersten an dieser Stelle, wie uns das “Gipfelbuch” im Stempelkasten verrät. Etwa 30 Minuten vor uns haben sich Wanderer dort eingetragen. Wir machen es auch. Die Stelle ansich ist nicht so spektakulär, aber ruhig. Rainer entdeckt einen alten Bahndamm und ordnet ihn der ehemaligen Südharzbahn zu. Mit dieser Bahn währen wir sicherlich auch zum Stöberhai gekommen. Sie ist jedoch abgebaut und so müssen wir laufen. Zunächst einmal zurück zum Auto welches am Parkplatz Kaiserweg in ca. 1,8 KM Entfernung steht.

Auf den Stöberhai (HWN159)

Der Aufstieg zum Stöberhai, welcher in einer Höhe von ca 720 Metern liegt, fordert uns heute heraus. Auf ca. 2,4 KM müssen wir 240 Höhenmeter überwinden. Ein Anstieg von durchschnittlich 10 %. Die Aussicht entschädigt uns für die Mühen. Eine große Wiese, ein imposanter Wegweiser, eine geräumige Schutzhütte, in welcher sich auch der Stempelkasten befindet, und ein grandioser Blick hinüber zum Brocken und zum Wurmberg erwarten uns.

Der Blick von der Kreuztalsklippe (HWN162)

Dieser Gang ist für heute der kürzeste. Der Parkplatz ist schlecht gewählt. Blos gut, dass augenscheinlich die Ferienwohnungen in der Schulstraße nicht belegt sind. Von der Kreuztalklippe aus erblicken wir einen günstigeren Parkplatz am Bohlweg. Er liegt aber am Westufer der Wieda und ist von der Straße aus nicht einsehbar.

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