Braunlage (Tour 52)

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08. Februar 2020. Der Parkplatz am Königskrug an der Bundesstraße 242 in der Nähe von Braunlage ist unser Startpunkt. Das Wetter ist richtig schön. Sonnenschein und Schnee begleiten uns, bis wir die Achtermanshöhe (HWN012) erreicht haben. Auch die Stempelstellen am Naturmythenpfad (HWN148) und an den Hahnenkleeklippen (HWN075) stehen auf unserer Liste und wenn alles klappt wollen wir dann noch die Wurmbergbaude (HWN156) mit der Seilbahn und den Grenzweg am Kaffeehorst (HWN 18) erreichen. 

zur Achtermannshöhe

Doch zurück zum Start. Gegen 10:00 Uhr auf dem Parkplatz Königskrug angekommen, entschlossen wir uns des guten Wetters wegen, zunächst die Achtermanshöhe, 924 Meter über dem Meeresspiegel gelegen, zu erklimmen. Bergauf wählen wir den kurzen, schwierigen Weg. Er führt durch den Wald und lässt sich im Schnee ganz gut finden. Sicherlich auch weil wir nicht die Ersten sind, die ihn nach dem letzten Schneefall benutzen. Entlang eines kleinen Wasserlaufes, über Stock und Stein aber nicht wirklich steil, bringt uns dieser Weg auf den Gipfel.

Die Achtermannshöhe ist eine großen scharfkantigen Felsformation. Oben auf der Höhe, die Sonne im Rücken, genießen wir den Blick zum Brocken und stärken uns erst einmal. Dann wagen wir den Abstieg. Wir gehen vorsichtig. Der Weg hinunter bis zur Schutzhütte ist von Schnee und Eis bedeckt. Wir kommen heil unten an. Für den Rückweg zum Königskrug nutzen wir den längeren Weg. Dieser ist entspannt zu laufen. 

Silberteich und Hahnenkleeklippen

Dann geht es ohne Pause weiter zur Stempelstelle am Silberteich. Sie trägt den Namen “Naturmythenpfad” und die Nummer HWN148. Es geht parallel zur B 242 stetig bergab bis auf eine Höhe von ca. 620 Meter. Interessant wird dieser Weg erst, als wir den breiten asphaltierten Wirtschaftsweg verlassen und auf einen schmalen Pfad abbiegen. Dieser führt uns durch einen dichten Wald zum Sagen und Märchen Puzzle und weiter an den Brunnenbach, der nach wenigen Metern in den Silberteich mündet. Der Silberteich ist ein kleiner Stausee. Östlich der Staumauer, etwas den Berg hinauf, findet sich der Stempelkasten.

Westlich der Staumauer führt der Weg weiter zur Hahnenkleeklippe. Der Stempelkasten befindet sich direkt am Weg. Die Klippe liegt etwas abseits. Aber der Abstecher zur Klippe ist nicht besonders weit und lohnt sich. Man erhascht einen Blick auf die auch hier überwiegend toten Bäume im Odertal. Von der Hahnenkleeklippe ist es nicht mehr weit zum Auto. Jetzt ist es 14:30 Uhr und wir nehmen die letzte Etappe unseres heutigen Ausflugs in Angriff. 

der Grenzweg bei Braunlage

Gegen 14:45 Uhr erreichen wir den Parkplatz Hexenritt bei Braunlage. Leider sind die Skilifte nicht in Betrieb. Sicherlich liegt das am Wetter und an der dünnen Schneedecke. Also entschließen wir uns, den Stempel an der Wurmbergbaude zu Fuß zu erobern. Der von uns gewählte Weg dorthin ist nicht weit nur 1,5 km. Aber auf dieser Strecke müssen wir 200 Höhenmeter überwinden. Wir empfanden das nach 3 Monaten Wanderpause als durchaus anspruchsvoll. Nun gut, wir hätten nicht, wie schon so oft, den kürzesten Weg benutzen müssen, aber die fortgeschrittene Stunde verleitete uns zu diesem Weg.

Oben an der Wurmbergbaude angekommen, stellten wir fest, dass die Wurmberg-Seilbahn in betrieb ist und sicherlich hätten wir die Mittelstation von unserem Parkplatz aus auch viel bequemer erreicht. Aber wir waren schließlich stolz darauf, uns auch den Stempel 156 zu Fuß erlaufen zu haben. Der Parkplatz Hexenritt ist kostenpflichtig. Eine Stunde kostet 2 Euro. Wir mussten 3 Euro bezahlen, als wir den Parkplatz wieder verlassen wollten.

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