Questenberg und Stolberg (Tour 42)

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Tour-42
Flagge 1: Bauerngraben (HWN 213); Flagge 2: Schöne Aussicht (HWN 210); Flagge 3: An der Queste (HWN 212); Flagge 4: Reesbergdoline (HWN 214); Flagge 5: Lutherbuche (HWN 216)

1. Juni 2019

Questenberg Heimkehle und Stolberg

Heute waren die Mädels mit dabei. Wir hatten uns eine Tour ausgesucht, bei der wir das Auto zu Hilfe nehmen konnten. Die drei Stempel in der Nähe von Questenberg kann man zwar problemlos in einer Tour erwandern, aber den Mädels wollten wir das nicht zumuten.

So parken wir zunächst auf dem Wanderparkplatz an der B 234 in der Nähe des Bauerngrabens (HWN 213) und wanderten dann ca. 3 km zum Bauerngraben und zurück. Der Bauerngraben, auf der Karte als See dargestellt, war zum Zeitpunkt unseres Besuchs ausgetrocknet. Ich glaube aber nicht, dass wir diesen Umstand irgendwo als Reisemangel geltend machen können. Uns und den Mädels hat der Platz am Stempelkasten dennoch sehr gefallen.

Weiter ging es nach Questenberg. In diesem ausgesprochen romantischen Dorf mit diversen Fachwerkhäusern und einem bunt angemalten Roland stellten wir unser Auto auf dem Parkplatz des Restaurants Zur Queste ab, bevor wir zur Stempelstelle schöne Aussicht (HWN 210) aufbrachen. 8,4 Kilometer registrierte unsere WanderApp für Hin- und Rückweg. Sicherlich wäre es etwas kürzer geworden, wenn wir nicht an einer Stelle falsch abgebogen wären. Die Aussicht hat uns für unsere Mühen entschädigt, besonders die Aussicht die Sumsi hatte.

Das Essen im Restaurant Zur Queste, nach Angaben der Inhaber nach keltischen Rezepten zubereitet, also ohne Kartoffeln, hat uns sehr geschmeckt. Und das lag nicht nur daran dass wir nach den ersten beiden Wanderungen auch richtig hungrig waren. Auf die Queste selbst (HWN 212) wollten die Mädels nicht mitkommen. Sicherlich schreckte sie der kurze aber sehr steilen Anstieg, Romantisch und steil aber nicht unbedingt wild. Der Abstieg war nicht ganz so steil aber etwas wilder. Es gibt noch einen dritten Weg der muss, weil länger, sicherlich viel einfacher zu gehen sein. Wir haben es nicht ausprobiert.

Es war noch früher Nachmittag und in der Nähe, jedenfalls gut mit dem Auto zu erreichen, befindet sich die Stempelstelle Reesbergdoline (HWN 214). Steil und schnell zu erreichen ist diese Stempelstelle von der Gaststätte an der Karsthöhle Heimkehle bei Rottleberrode aus. Da auch hier mit einem sportlichen Anstieg zu rechnen war, zogen es die Mädels vor, in der Gaststätte auf uns zu warten. Ihre Vorahnung, den sportlichen Anstieg betreffend, hat sich bestätigt. An der Doline bietet sich dem Wanderer ein Loch im Wald an dessen Rand der Stempelkasten steht. Caspar David Friedrich hätte sicherlich die Meinung von Rainer geteilt, welche er in einem Wort zusammen fasste: Unspektakulär. Ich schließe mich seiner Meinung an. Geologen sehen das womöglich anders.

Zurück in der Gaststätte spürten wir noch ein wenig Kraft in unseren alten Knochen. So war ich nicht abgeneigt Reiners Vorschlag zu folgen, den Tag mit der Lutherbuche bei Stolberg (HWN 216) zu beschließen. Gesagt getan. In Stolberg schloss sich Gabi unserer kleinen Männer – Wandergruppe an und erreichte so ihren achten Stempel.
Der kürzeste Weg ist auch hier der steilste, jedoch bietet er dem Wanderer viele Blicke aus verschiedenen Höhen auf die kleine Fachwerkstadt Stolberg in der auch Thomas Müntzer geboren wurde. Tine wartete derweil im Schatten einer Gaststätte vor dem Rathaus bei einer Tasse Kaffee einem Wasser und ? Zigaretten auf uns. Gabys erste (die Bronzene) Wandernadel wurde am Abend gebührend in der Gaststätte zum Bahnhof in Güntersberge gefeiert.

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