Silvester in Goslar (Tour 37)

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Tour 37
rechts: Sudmerberger Warte (HWN 108), links: Granestausee (HWN 110), mitte: Steinbergturm (HWN 111)

Diese Tour war etwas besonderes. Zum Jahreswechsel haben wir uns etwas mehr Zeit gekommen und auch zwei Damen durften uns begleiten. Unser Basislager haben wir im Hotel “Der Achtermann” in Goslar aufgeschlagen um dort unsere Ausrüstung zu lagern, uns morgens auf unsere Expeditionen vorzubereiten und uns abends von den Strapazen zu erholen. Die drei Orte, die zu erforschen (stempeln) Ziel der Tour 37 war, hätten wir als geübte Wanderer und Kaiserschulträger im Sommer wohl an einem Tag begehen können und die An- und Abreise von Magdeburg hier her ist von Magdeburg aus mit dem Auto oder auch mit dem Zug bequem möglich, aber die Stadt Goslar mit ihren Reizen und Verführungen, die kürze der winterlichen Tage und die Gesellschaft der Damen veranlasste uns die Tour in zwei Elappen aufzugliedern und die Erholungsphasen zu verlängern.

Wir reisten am 29. Dezember 2018 in Goslar an. Vielleicht waren die Goslarer in diesem Jahr nicht lieb und der Weihnachtsmann hat einen Bogen um diese Stadt gemacht. Vielleicht haben Sie das Ende des Weihnachtsfestes verschlafen oder sie folgen anderen Traditionen. Jedenfalls war die Stadt auch vier Tage nach dem Fest noch geschmückt. Auch die Geschäfte boten an allen Tagen im alten Jahr ihre Waren zum kauf und die großen Plätze und die breiten den Fußgängern vorbehalten Wege waren mit kleinen hölzernen Buden vollgestellt aus denen heraus den Passanten viele Leckereien angeboten wurden. Besonders die heißen leicht alkoholhalligen rotfarbigen Getränke in faustgroßen tönernen Krügen haben auch wir an diesem Abend noch probiert bevor wir uns nach einer ersten Erkundung der Stadt in unser Basislager zurückzuziehen um die angebotene Verpflegung zu probieren.

Der 30. Dezember begann mit einem durch das Hotel organisierten Stadtspaziergang. Diesen folgen wir bis zur Kaiserpfalz. Dort angekommen entschlossen wir uns, die Kaiserpfalz näher zu besichtigen. Ein Entschluß den wir nicht bereut haben. Nach der Besichtigung und dem Mittagessen suchten wir noch kurz unser Basislager auf um unsere Ausrüstung (die Stempelbücher) zu holen und dann namen wir unser erstes Expeditionsziel den Sudmerberg mit der Sudmerberger Warte (HWN 108) in Angriff. Die Zeit war schon fortgeschritten und um unser Ziel noch bei Tageslicht zu erreichen entschlossen wir uns, einen Teil des Weges mit der Bahn zurückzulegen. Vom Bahnhof Oker aus ging es dann wirklich zu Fuß auf den Berg und anschließend zurück in die Stadt. Immerhin acht Kilometer haben wir mit den Damen auf dieser Tour zurückgelegt bevor wir unseren Flüssigkeitsverlust mitten in der Stadt unter Tannen mit einem der schon eingangs erwähnten roten alkoholhalligen Heißtgetränken ausgeglichen haben.

Am 31. Dezember standen nicht nur die Stempelstellen am Granestausee und auf dem Steinberg auf dem Plan. Am Abend sollten wir auch noch das Jahr verabschieden. Auch die vor uns liegende Wanderstrecke war länger als die gestrige. Gut das wir gleich nach dem Frühstück aufgebrochen sind und auf dem Weg Plätze in einer Verpflegungsstation gebucht hatten. Nach etwa einer Stunde so gegen 11:00 Uhr erreichten wir die Stempelstelle am Granestausee (HWN 110) und nach einer kurzen geistigen Stärkung setzten wir unsere Wanderung fort. Unsere Verpflegungsstelle erreichten wir zu früh und so beschlossen wir, erst noch den Stempel am Steinbergturm (HWN 111) zu stempeln. Blos gut, daß wir da noch nicht wussten, das es auch an der Steinbergalm, unserer Verpflegungsselle, einen Stempel mit der gleichen Nummer gibt. Die Alm erreichten wir gegen 12:45 Uhr und gegen 16:00 Uhr waren wir wieder in unserer Basisstation. 14 Kilometer oder 20.000 hatten wir auf unserem Schrittzähler. Auch ein Grund für eine Erholungspouse im Hotelbett. Die Jahresabschlußfeier verlief wie erwartet mit gutem Essen, ein wenig Unterhaltungsprogramm und Tanz. Beide Damen mussten auf die Tanzfläche und sie hatten auch nichts dagegen. Um 02:00 Uhr beschlossen wir die Jahresabschlußfeier zu verlassen um am Morgen wieder einsatzbereit zu sein. Ein kleines Ziel hatten wir uns für diesen Tag noch gesteckt.

Der erste Tag im neuen Jahr (2019) begann unproblematisch. Ausgeschlafen und gut mit Frühstück versorgt machten wir uns auf den Weg, das Weltkulturerbe der Stadt zu erkunden. Zwar wäre der Rammedsberg von unserer Basisstation aus zu Fuß in gut einer halben Stunde zu erreichen aber direkt vor dem Hotel hielt ein Bus der uns direkt dort hin brachte. Auch das Wetter lud nicht gerade zum Wandern ein und so entschlossen wir uns für die bequeme Variante. Bereut haben wir den Besuch des Bergwerks nicht. Besonders die Führung durch den Röderstollen verschaffte uns einen eindrucksvollen Einblick in die Bergbaukunst längst vergangener Zeiten ohne Strom und Dampf. Nur Wasserkraft stand den Ahnen aus dem Rödestollen zur Verfügung wie sie diese genutzt haben ist hier eindrucksvoll zu erleben. Den Stempel am Weltkulturerbe (HWN 091) hatten wir bereits auf unserer großen Tour (Tour32) im Mai eingesammelt doch Zeit für eine Besichtigung des Museums hatten wir uns damals nicht genommen.

Meisdorf Ballenstedt (Tour 36)

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Tour_36
Flagge 1 Mausoleum (HWN 207); Flagge 2 Selkesicht an der Ackeburg (HWN 204); Flagge 3 Bismarckturm (HWN 199), Flagge 4 Alter Kohlenschacht (HWN 180)

Ein Grauer Tag, dieser 7. Oktober 2018. Aber bei schönem Wetter kann ja jeder wandern. Der Regen ließ nach einer halben Stunde nach. Da hatten wir unseren 149sten Stempel (Das Mausoleum in Meisdorf) schon im Buch. Die Selkesicht an der Ackeburg ist für heute der schönste Stempel. Man hat einen Blick ins Selketal und auf die gegenüberliegende Burg Falkenstein. Das Licht war heute nicht optimal und auch die Laubfärbung hat gerade erst begonnen. Also zwei Gründe, diese Stelle nochmals aufzusuchen. Die Bismarkwarte ist ein kleiner aber proziger Turm mit dicken Mauern und runden Ecken. Er erinnert ein wennig an einen Bunker aber die Aussicht von oben auf Ballenstedt ist nicht schlecht. In der Ferne sehen wir auch schon von der Sonne beleuchtete Stellen. Am alten Kohleschacht erwartet uns neben dem Stempelkasten eine Schutzhütte.

Nach dem Abschluß unserer Runde haben wir nach 4 Stunden (mit Pausen) 14 Km absolviert. Die vorab angekündigte Entfernung lag bei 8,5 Km.

Als Abschluß haben wir uns den Sonderstempel am Kamelfelsen bei Westerhausen vorgenommen. Diese schöne Stelle konnten wir bei bestem Wetter und mit Sonnenschein besuchen. Einen Dauerstempel hätte diese Stelle sicherlich auch verdient.

 

Oderbrück – Torfhaus und zurück (Tour 35)

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Tour 35
Flagge 1: Dreieckiger Pfahl (Stempel 168); Flagge 2: Eckersprung (Stempel 136); Flagge 3: Skidenkmal (Stempel 19); Flagge 4: Sonnenkappe (Stempel 217)

Der 26. Mai 2018 war ein sommerlicher Frühlingstag. Vier Stempel haben wir für diese Tour ausgewählt. Die Tour selbst schien in der Vorplanung 16,7 km lang zu werden. Am Ende hatten wir 19,8 km auf der Anzeige. Wir bewegten uns in einer Höhe zwischen 688 m und 948 m. Die Anstiege und die Abstiege erfolgen jedoch auf lange Strecken und sind somit nicht besonders steil.

Ob die Radfahrer, die wir auf unseren Wegen getroffen haben, das genauso sehen, das wollen wir hier nicht beurteilen. Der bloße Gedanke, einen schmalen steinigen und gut bergab führenden Weg mit heißgelaufenen Bremsen meterweise bergab zu fahren und alle 50 bis 100 Meter abzusteigen um das Rad über umgestürzte Bäume zu heben, scheint dieser speziellen Spezies von Harzbesuchern geradezu anzuspornen, sich teilweise mit elektrisch aufgemotzten Rädern die Harzwege hinab und hinauf zu mühen. Ob sie sich dabei der Tatsache bewusst sind, dass sie Erholung suchende Wanderer stören, das glaube ich nicht. Aber die Anblicke, die wir genießen und mit unseren Kameras festhalten konnten, haben diese Radfahrer gewiss verpasst.

Wir haben besonders den Abschnitt nach der Stempelstelle Eckersprung und nach der Querung der Bundesstraße4 bis zur Stempelstelle Sonnenkappe besonders genossen. Auf großen Abschnitten des Weges liefen wir entlang an abgestorbenen Bäumen und konnten die Erneuerung des Waldes, wie sie auch am “Waldwandelpfad” beschrieben wird, beobachten. Den Waldwandelpfad findet man am Schubenstein zwischen dem Skidenkmal und der Bundesstraße 4. 

Hahnenklee – Bad Grund (Tour 33)

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Tour 33: Hahnenklee – Bad Grund (Flagge 1: Liebesbank (Stempel 112); Flagge 2: Maaßener Gaipel (Stempel 107); Flagge 3: Grumbacher Teich (Stempel 113); Flagge 4: Prinzenlaube (Stempel 105); Flagge 5: Iberger Albertturm (Stempel 130); Flagge 6: Weltwald (Stempel 129) ca. 30 km)

Wir sind wieder am Ausgangspunkt angekommen. Weiterlesen

Goslar – Hahnenklee (Tour 32)

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Tour 32: Goslar – Hahnenklee (Flagge 1: Weltkulturerbe Rammelsberg (Stempel 91); Flagge 2: Ramseck (Stempel 114); Flagge 3: Köte am Heidenstieg (Stempel 124); Flagge 4: Lochstein, Oberer Schalker Graben (Stempel 126); Flagge 5: Schalker Turm (Stempel 125) ca. 26 km)

Der Tag begann, wie die anderen Tage auch. Weiterlesen

Altlenau – Goslar (Tour 31)

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Tour 31: Altenau – Goslar (Flagge 1: Schwarzenberg (Stempel 132); Flagge 2: Hallesche Hütte (Stempel 119); Flagge 3: Verlobungsinsel (Stempel 116); Flagge 4: Kästehaus (Stempel 118); Flagge 5: Treppenstein (Stempel 117) ca. 31 km)

Warum uns diese Wanderetappe statt der versprocenen 24 km wieder 31 km beschehrt hat, Weiterlesen

Riefensbeek – Altenau (Tour 30)

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Tour 30: Riefensbeek – Altenau (Flagge 1: Eleonorenblick (Stempel 147); Flagge 2: Großes Wehr (Stempel 146); Flagge 3: Gustav-Baumann-Weg (Stempel 134); Flagge 4: Wolfswarte (Stempel 135); Flagge 5: Förster-Ludewig-Platz(Stempel 133); Flagge 6: Kleine Oker (Stempel 149) ca. 29 km)

Heute geht es von Riefensbeek nach Altenau. Weiterlesen

Bad Grund – Riefensbeek (Tour 29)

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Tour 29: Bad Grund – Riefensbeek (Flagge 1: Kaysereiche (Stempel 131); Flagge 2: Lasfelder Tränke (Stempel 141); Flagge 3: Eselsplatz (Stempel 140); Flagge 4 Kuckholzklippe (Stempel 139); Flagge 5: Bärenbucher Teich (Stempel 137); Flagge 6: Braunseck (Stempel 138) ca. 34 km)

Wer hatte eigentlich die Idee, auf dieser Etappe den Eselsplatz zu stempeln? Weiterlesen

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