Ellrich und Bad Sachsa (Tour 48)

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Tour-48
Flagge 1: Hexentanzplatz (Ellricher Blick, HWN 167); Flagge 2: historischer Gipsbrennofen (HWN 192); Flagge 3: Sachsensteinhütte (HWN 166)

07. Juni 2019

Ellrich und Bad Sachsa

Der letzte Tag. Morgen geht es nach Hause. Heute ist auch Tine noch einmal mitgekommen und hat sich selbst zwei  Stempel verdient.

Vom kleinen Parkplatz an der Walkenrieder Straße (L 1041) aus, er befindet sich an der Grenze zwischen Sachsen-Anhalt und Niedersachsen und ist mit einer Gedenktafel ausgestattet, ging es zu Fuß den Kolonnenweg nach Süden. Dort wo der Kolonnenweg nach rechts abknickt führt ein kleiner, leicht zu übersehender Pfad durch ein Stück Buschwerk und über eine zu dieser Jahreszeit mit blühenden Lupinen bewachsene Wiese. Nachdem wir eine in Form einer Köhlerhütte erbaute Schutzhütte passiert hatten, erhaschten wir einen Blick auf den Itelteich und die dort im Berg verschwindende Eisenbahnlinie, bevor wir an der Stempelstelle Hexentanzpaltz (HWN 167) einen schönen Blick auf die Stadt Ellrich genießen konnten. Rainer hat uns fotografiert. Zurück am Parkplatz hatten wir schon 3 km geschafft.

Weiter ging es mit dem Auto nach Neuhof bei Bad Sachsa. Der direkte Weg auf der L 1041 war uns durch eine Baustelle in Walkenried versperrt. Aber das Kloster war mit dem Auto zu erreichen und Rainer schlug vor, dort Mittag zu essen. Gerne namen wir diesen Vorschlag an und frisch gestärkt ging es danach weiter nach Neuhof.

Unser Auto stellten wir an der schönen und weitläufig erscheinenden Sportanlage in Neuhof ab. Von dort aus hatten wir den historischen Gipsbrennofen (HWN 192) schnell erreicht. Er ist nur 500 Meter entfernt.

Auch die Sachsensteinhütte (HWN 166) ist von unserem Parkplatz nur 1,5 km entfernt, aber die Karte meldet einen beachtlichen Höhenunterschied. Tine hat deshalb auf diesen Stempel verzichtet und lieber mit einem Buch auf uns gewartet. Das Wetter gab es her. Wir fanden den Höhenunterschied nicht problematisch. Die steil ansteigenden Wegstücke waren nicht sehr lang.

Straßburg und Neudorf (Tour 47)

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Tour-47
Flagge 1: Josephshöhe (Auerberg) HWN 215; Flagge 2: Kiliansteiche HWN 211; Flagge 3: Stahlquelle HWN 193

 6. Juni 2019

Straßberg und Neudorf

Heute waren wir, Rainer und ich, noch einmal alleine unterwegs. Drei Stempel in der Nähe von Straßburg fehlten uns noch in dieser Ecke. Da sie zu weit auseinander liegen, um sie in einer Tour zu erreichen, entschlossen wir uns, das Auto zur Hilfe zu nehmen.

Wir stellten es auf dem Parkplatz des Resorts Schindelbruch ab und eroberteten zunächst auf direktem Weg die Josephshöhe (HWN 215)  bevor wir den Auerberg auf der entgegengesetzten Richtung wieder verließen um entlang des Rödelbaches und das Ostufer des Frankenteiches streifend die Stempelstelle Kiliansteiche (HWN 211) von Osten kommend zu erreichen. Leider fanden wir hier keine Sitzgelegenheit für eine Rast. Ein paar Meter weiter gab es dann doch eine Schutzhütte, die wir für unsere Rast nutzen konnten. Von dieser ca. 10 km langen Tour sind mir nach dem Aufstieg zur Josephshöne keine erwähnenswerten Steigungen mehr im Gedächtnis geblieben.

Nachdem wir mit dem Auto nach Neudorf umgesetzt hatten, begann unsere Suche nach der  Stahlquelle (HWN 193)  in der Nähe von Neudorf.  Die Menschentrappe, ein Hohlweg neben der Forststraße, machte zunächst keinen einladenden Eindruck. Verstellen dort doch bei unserem Eintreffen diverse Äste und Zweige den Weg. Auch diverse weiße Flecken, Reste von Zellsotfftaschentüchern, laden nicht gerade dazu ein, diesen vielleicht früher einmal romantischen Weg zu nehmen. Lediglich eine Bergbau Lehrtafel verriet uns, dass hier doch ein Weg entlangführt. Wir versuchten ihn, landeten im Wals und fanden nur nach Befragen unserer WanderApp den schmalen Trampelpfad zur Stahlquelle. Der Weg auf der Forststraße östlich der Menschentrappe wäre nicht viel länger gewesen. Wir haben ihn für den Rüclweg ausprobiert.

Güntersberge – Neustadt (Tour 46)

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Tour-46
Flagge 1: Katzolteich (HWN 172); Flagge 2: Dreiherrenstein am Brandhai 48A (HWN 94); Flagge 3: Neustädter Talsperre (HWN 218); Flagge 4: Ruine Hohnstein (HWn 98); Flagge 5: Ehemalige Steinmühle (HWN 96)

 5. Juni 2019

Güntersberge – Neustadt/ Harz

Heute erwartete uns der heißeste Tag in unserem Urlaub die Wetter-App sagte 29° für Harzgerode voraus.
Ein Glück, dass wir unser Auto gestern in Neustadt Harz abgestellt haben. Jetzt konnten wir diese Tour größtenteils bergab laufen. Die Stempelstellen Katzolteich, Dreiherrenstein, Neustädter Talsperre und Burg Hohenstein lagen auf unserem Weg. Ein großer Teil des Weges führte uns durch den Wald. nur ein Stück vor und nach Breitenstein lag auf offenem Feld. Da es noch recht früh am Tag war ließ sich die Sonne aushalten. Teilweise wurden wir auch von einer Wolke beschattet. Der Blick über die Felder bei Breitenstein war sehr schön. Dort konnten wir auch einen Blick auf das Josephskreuz erhaschen.

Die Stempelstelle am Kathzoteich (HWN 172) in unmittelbarer Nähe von Güntersberge ist idyllisch kühl und feucht dort, haben aber die Mücken auf Rainer gewartet.

Die Stempelstelle am Dreiländerstein(HWN 94) ist unspektakulär aber vielleicht historisch bedeutsam 3 Grenzsteine schmücken den Stempelkasten und eine Sitzgelegenheit für unsere Rast fanden wir auf den Stümpfen frisch geschlagener Bäume. Nach gut zwei Stunden hatten wir dieses Stempelstelle erreich. Von nun an ging es stetig bergab.

Der Stempelkasten Talsperre Neustadt (HWN 218) steht direkt an der Talsperrenmauer. Man sollte aber darauf achten dass man am Westufer des Talsperren Sees entlang geht. Die Talsperrenmauer kann man nicht betreten.

Der Höhepunkt unserer heutigen Wanderung war der Stempel an der Burgruine Hohenstein (HWN 98). Zum Glück war die Gaststätte dort geöffnet und wir könnten uns nach 4 Stunden Wanderung eine ausgiebige Pause mit Burgbesichtigung und Mittagessen.

Auf dem Zeltplatz am Waldbad angekommen mussten wir noch eine halbe Stunde warten bis sich die Schranke für Fritzchen öffnete. Da wir jetzt wieder bei Kräften waren beschlossen wir einen fünf Stempel zu erwandern. Zur ehemaligen Steinmühle (HWN 96) ging es zunächst stetig bergab aber anschließend zurück zum Auto stetig bergauf wir schafften beide Etappen dieses Ausfluges in je 35 Minuten.

Neustadt – Netzkater (Tour 45)

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Tour-45
Flagge 1: Poppenberg (HWN 92; Flagge 2: Ilfelder Wetterfahne (HWN 95); Flagge 3: Dreitälerblick (HWN 93); Flagge 4: Holzdampflock (HWN 99); Flagge 5: Ebersburg (HWN 100); Flagge 6: Glockensteine (HWN 198)

4. Juni 2019

Neustadt – Netzkater

Rainer ist wieder da. Schön für Tine, denn sie kann im Bungalow bleiben. Heute früh sind wir mit zwei Autos losgefahren.

Rainers Auto haben wir am Bahnhof Netzkater abgestellt und sind mit meinem Auto weiter nach Neustadt zum Campingplatz am Waldbad gefahren. Dort haben wir mein Auto stehen lassen und sind über den Poppenberg (HWN 93) und die Ilfelder Wetterfahne zum (HWN 95) Dreitälerblick und anschließend zum Bahnhof Netzkater gewandert. Aus den 10 von der WanderApp prognostizierten Kilometer sind am Ende zwölf geworden.

Der erste Teil bis zum Poppenberg war anstrengend weil ziemlich steil. Wir mussten von ca-350 Höhenmetern auf 600 Höhenmeter klettern und das auf einer Distanz von 2 km. Obwohl der Poppenberg 600 m hoch ist hat man dort keine schöne Aussicht. Die Bäume stehen im Weg. Das ist sicherlich auch der Grund warum die Einheimischen dort einen Turm aufgestellt haben. Wir haben den Turm bestiegen und konnten nun über die Bäume hinweg Niedersachswerfen, Ilfeld und den Brocken sehen. Unsere Anstrengungen haben sich ausgezahlt denn nun ging es nicht weiter bergauf sondern fast stetig bergab. Die Wege zwischen den drei Stempelstellen sind manchmal so schmal dass keine zwei Leute nebeneinander gehen können. Dann wechselt der Weg wieder auf eine Breite die auch Forstfahrzeuge befahren können.

Von der Ilfelder Wetterfahne aus hat man einen schönen Blick auf Ilfeld und Niedersachswerfen. Romantisch wird der schmale Weg auf dem Grat zwischen der Gabelung und dem Dreitälerblick. Der schmale Weg mit Felsen und Klippen hätte sicherlich auch dem C. D. F. gefallen. Für Sportler wurde ein hierzu parallel verlaufender tiefer liegender Weg angelegt, den wir jedoch nicht benutzt haben.

Zurück am Bahnhof Netzkater fühlten wir uns noch nicht so erschöpft und beschlossen drei weitere Stempel mit dem Auto zu erobern.

Die Harzer Holzdampflok (HWN 99) südlich von Neustadt/Harz gelegen, muss sich seit Einrichtung des Stempelkastens bewegt haben. Als wir die Stempelstelle erreichten, konnten wir dort nicht mit der HWN-App digital stempeln. Wir mussten ca. 200 Meter zurück in Richtung Neustadt laufen um uns auch den digitalen Stempel zu holen. Die Holzdampflock ist einen Ausflug wert. Auch Kinder werden ihren Spaß haben, wenn Sie die an und in der Lock spielen können. Der angekoppelte Holzwagon beherbergt den Stempelkasten und dient mit Bänken und einem Tisch auch als Picknickplatz oder Schutzhütte.

Um die Ebersburg (HWN 100) zu erreichen, stellten wir das Auto an der Gaststätte Sägemühle im Norden von Hermannsacker ab und sitegen den Berg hinauf. Die Ebersburg selbst ist eine malerische Ruine, geschmückt mit blühenden Rosenbüschen, aufgeräumten Wegen und einem schönen Blick nach Süden. Ein schöner Platz für ein Pcknik oder eine Rast, sofern man sich Essen und Getränke mitbringt und die Reste wieder mtnimmt. Vielen Dank auch an Frau Müller vom Verein für lebendiges Mittelalter e.V. die, zufällig anwesend, uns spontan einen ausführlichen Vortrag zu den Besonderheiten dieser historischen Stätte hielt

Die Glockensteine (HWN 198) bei Steigertal, waren nach dem Umsetzen mit dem Auto schnell erreicht. Die sommerliche Umgebung und die kleine Schutzhütte werten diese Stelle mit den drei an Grabmale erinnernde Steinen auf.

Wippertalsperre (Tour 44)

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Tour-44
Flagge 1: Wippertalsperre (HWN 219)

3. Juni 2019

Wippertalsperre

Ich habe heute eine Tour allein mit meiner lieben Tine gemacht. Wir wollten zur Stempelstelle an der Wippertalsperre (HWN 219). Rainer hat sich diesen Stempel schon im letzten Jahr bei einer Single Tour erlaufen und um Tine nicht zu viel zuzumuten beschlossen wir das Auto in der Nähe der Talsperre Mauer abzustellen. Leider haben wir diesen Paplatz nicht erreichen können, da an der Zufahrtsstraße gebaut wird. Wir haben einen anderen Weg gefunden.

Mit dem Auto sind wir über Königerode bis zum Wanderparkplatz Schiefergraben gefahren. Von dort aus mussten wir nur 3 km wandern. Die ersten zwei Kilometer bewegten wir uns auf einer unbefestigten Straße in der Sonne. Ein Glück dass wir den Schirm dabei hatten. Der letzte Kilometer war ein wildromantischer Abstieg bis zum Talsperrensee. Der Beginn dieses Abstiegs war schwer zu finden. Nur ein kleines Wanderschild weist darauf hin. Die Stempelstelle liegt direkt am See. Unterhalb des Stempelkasten befindet sich eine Sitzbank mit einem romantischen Blick auf das Wasser. Alleine waren wir dort aber nicht. zurück an der unbefestigten Straße lies ich diene erstmal verschnaufen und holte das Auto. Tine war mit dieser Variante einverstanden. Und so hatte ich den Rest des Tages auch noch etwas von ihr. Mittagessen gab es im Hasserode und anschließend wurde eingekauft.

Selkefeld-Kirche und Stabkirch (Tour 43)

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Tour-43
Flagge 1: Wüstung Selkefelde / Kirche (HWN 55)

2. Juni 2019

Selkefelde-Kirche und Stabkirche

Gabi und Rainer müssen heute abreisen. Morgen ist Montag und Rainer muss arbeiten. Auch Gabi muss in dieser Woche wieder ran und weil ihr Weg so weit ist (bis nach Rostock), will auch sie sich auf den Heimweg machen. Es bleibt also nur Zeit für eine kurze Tour.

Die Wüstung Selkefelde/Kirche (HWN 55) ist zu Fuß von unserem Bungalow aus gut zu erreichen. Von der Stempelstelle aus ist es nicht weit zur Stabkirche und zum HSB Bahnhof Albrechtshaus. Um dorthin zu gelangen mussten wir uns entscheiden, ob wir den Limbach Wanderweg oder den Wanderweg Güntersberge-Stiege benutzen. Wir entscheiden uns für den Wanderweg Güntersberge-Stiege. Er ist 100 Meter kürzer, der Anstieg liegt am Anfang und der Weg verspricht uns einen schönen Blick auf das Limbachtal und eine leicht erfrischende Brise wegen seiner Höhenlage. Leider war auf diesem Weg lange kein Schatten zu finden, was besonderes Tine zu schaffen machte. Mit einem Regenschirm konnten wir ihr einen mobilen Schattenspender zur Verfügung stellen und so schaffen es alle bis zur Stabkirche.

Die Stempelstelle 55 an der Selkefelde-Kirche liegt im Quellgebiet der Selke. Dort ist es schattig und kühl. Viel Zeit zum Rasten bleibt jedoch nicht, da die Selketalbahn mit ihrem Fahrplan uns den Zeitpunkt für die Ankunft am Haltepunkt vorschreibt.

Um die Stabkirche noch zu sehen beeilten wir uns und waren überrascht, als die Kirche geöffnet ist. Mitglieder des Fördervereins zeigten ihren Bekannten das Innere der Kirche und gewähren auch uns gerne Zugang und umfangreiche Erklärungen. Die sparsame natürliche Beleuchtung des Inneren lässt die Schönheit dieser zu 100% aus Holz erbauten Kirche mehr erahnen als sehen. Die mit ruhiger Hand gemachten Fotos verraten etwas mehr. Wir wünschen dem Förderverein der Kirche viel Erfolg bei seinem Bestreben dieses Baudenkmal in ein stärker besuchtes Gebiet, nach Stiege, umzusetzen.

Den Zug zurück nach Güntersberge haben wir geschafft und wir hätten auch noch etwas mehr Zeit an der Kirche verbringen können. der Stempel 55 war Tines 16. Stempel. somit hat sie nun Anspruch auf die silberne Wandernadel und war damit dran das Mittagessen am Bahnhof Güntersberge zu bezahlen. die Strecke betrug 8 km.

Questenberg und Stolberg (Tour 42)

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Tour-42
Flagge 1: Bauerngraben (HWN 213); Flagge 2: Schöne Aussicht (HWN 210); Flagge 3: An der Queste (HWN 212); Flagge 4: Reesbergdoline (HWN 214); Flagge 5: Lutherbuche (HWN 216)

1. Juni 2019

Questenberg Heimkehle und Stolberg

Heute waren die Mädels mit dabei. Wir hatten uns eine Tour ausgesucht, bei der wir das Auto zu Hilfe nehmen konnten. Die drei Stempel in der Nähe von Questenberg kann man zwar problemlos in einer Tour erwandern, aber den Mädels wollten wir das nicht zumuten.

So parken wir zunächst auf dem Wanderparkplatz an der B 234 in der Nähe des Bauerngrabens (HWN 213) und wanderten dann ca. 3 km zum Bauerngraben und zurück. Der Bauerngraben, auf der Karte als See dargestellt, war zum Zeitpunkt unseres Besuchs ausgetrocknet. Ich glaube aber nicht, dass wir diesen Umstand irgendwo als Reisemangel geltend machen können. Uns und den Mädels hat der Platz am Stempelkasten dennoch sehr gefallen.

Weiter ging es nach Questenberg. In diesem ausgesprochen romantischen Dorf mit diversen Fachwerkhäusern und einem bunt angemalten Roland stellten wir unser Auto auf dem Parkplatz des Restaurants Zur Queste ab, bevor wir zur Stempelstelle schöne Aussicht (HWN 210) aufbrachen. 8,4 Kilometer registrierte unsere WanderApp für Hin- und Rückweg. Sicherlich wäre es etwas kürzer geworden, wenn wir nicht an einer Stelle falsch abgebogen wären. Die Aussicht hat uns für unsere Mühen entschädigt, besonders die Aussicht die Sumsi hatte.

Das Essen im Restaurant Zur Queste, nach Angaben der Inhaber nach keltischen Rezepten zubereitet, also ohne Kartoffeln, hat uns sehr geschmeckt. Und das lag nicht nur daran dass wir nach den ersten beiden Wanderungen auch richtig hungrig waren. Auf die Queste selbst (HWN 212) wollten die Mädels nicht mitkommen. Sicherlich schreckte sie der kurze aber sehr steilen Anstieg, Romantisch und steil aber nicht unbedingt wild. Der Abstieg war nicht ganz so steil aber etwas wilder. Es gibt noch einen dritten Weg der muss, weil länger, sicherlich viel einfacher zu gehen sein. Wir haben es nicht ausprobiert.

Es war noch früher Nachmittag und in der Nähe, jedenfalls gut mit dem Auto zu erreichen, befindet sich die Stempelstelle Reesbergdoline (HWN 214). Steil und schnell zu erreichen ist diese Stempelstelle von der Gaststätte an der Karsthöhle Heimkehle bei Rottleberrode aus. Da auch hier mit einem sportlichen Anstieg zu rechnen war, zogen es die Mädels vor, in der Gaststätte auf uns zu warten. Ihre Vorahnung, den sportlichen Anstieg betreffend, hat sich bestätigt. An der Doline bietet sich dem Wanderer ein Loch im Wald an dessen Rand der Stempelkasten steht. Caspar David Friedrich hätte sicherlich die Meinung von Rainer geteilt, welche er in einem Wort zusammen fasste: Unspektakulär. Ich schließe mich seiner Meinung an. Geologen sehen das womöglich anders.

Zurück in der Gaststätte spürten wir noch ein wenig Kraft in unseren alten Knochen. So war ich nicht abgeneigt Reiners Vorschlag zu folgen, den Tag mit der Lutherbuche bei Stolberg (HWN 216) zu beschließen. Gesagt getan. In Stolberg schloss sich Gabi unserer kleinen Männer – Wandergruppe an und erreichte so ihren achten Stempel.
Der kürzeste Weg ist auch hier der steilste, jedoch bietet er dem Wanderer viele Blicke aus verschiedenen Höhen auf die kleine Fachwerkstadt Stolberg in der auch Thomas Müntzer geboren wurde. Tine wartete derweil im Schatten einer Gaststätte vor dem Rathaus bei einer Tasse Kaffee einem Wasser und ? Zigaretten auf uns. Gabys erste (die Bronzene) Wandernadel wurde am Abend gebührend in der Gaststätte zum Bahnhof in Güntersberge gefeiert.

Burg Falkenstein – Alexisbad (Tour 41)

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Tour-41
Flagge 1: Burg Falkenstein (HWN 200); Flagge 2: Mettenberg (HWN 203); Flagge 3: Burgruine Anhalt (HWN 197); Flagge 4: Friedrichshammer (HWN 179); Flagge 5: Köthener Hütte (HWN 195); Flagge 6: Verlobungsurne (HWN 177)

31. Mai 2019

Burg Falkenstein – Alexisbad

Heute haben uns die Mädels begleitet. Jedenfalls bis zur Burg Falkenstein. Dort fanden Ritterspiele statt. Die Mädels haben wir dazu ermutigt, sich diese Ritterspiele anzusehen und dann mit dem Auto zurück nach Güntersberge zu fahren.

Unser Plan war es, das Selketal zu durchqueren und alle Stempel bis nach Alexisbad einzusammeln. Den ersten Stempel gab es am Eingang zur Burg Falkenstein (HWN 200). auch die Mädels durften diesen Stempel stempeln, bevor sie sich in das Mittelalter Getümmel auf der Burg stürzten. Der Weg zur Burg vom Parkplatz Gartenhaus aus ist schon ca. 2 km lang, verfügt aber über kaum nennenswerte Anstiege. Wie hoch die Burg liegt merkten wir beim Abstieg ins Selketal über den Eselstieg.

Die Stempelstelle Mettenberg (HWN 203) liegt im schönen Selketal. Der Name ist also ein wenig irreführend. Das Selketal ist gut zu Fuß oder auch mit dem Fahrrad zu erkunden. Und wir werden es uns wohl noch einmal im Herbst ansehen. Der zu erwartenden Laubfärbung bei den vielen Laubbäumen wegen.

Sportlich wurde es erst wieder, als wir für die Burgruine Anhalt (HWN 197) das Selketal verlassen mussten. Den Anstieg haben wir geschafft, aber eine Pause an der Stempelstelle haben wir zur Stärkung benötigt. Nach einem Blick auf die Uhr haben wir uns entschlossen, die Ruiene nicht näher zu erkunden und lieber zu versuchen, den Zug von Alexisbad nach Güntersberge um 16:38 Uhr noch zu errerichen.

Der Friedrichshammer (HWN 179) liegt wieder im Tal und bietet dem Wanderer und sonstigen Besucher Essen und Getränke in seiner Gaststätte an. Auch auf die Einkehr haben wir verzichtet, um uns die Chance auf das Erreichen des Zuges Alexisbad zu verbessern.

Vom Friedrichshammer aus führte uns der Weg wieder sportlich bergauf zur Köthener Hütte (HWN 195). Auf dem schmalen aber für Wanderer meist gut begehbaren Weg entlang der Selke ist ein kleiner Felsentunnel besonders erwähnenswert. Sozusagen ein Durchgang für Zwerge, der auf der einen Seite scheinbar durch Baumwurzeln zusammen gehalten wird. Das uns auf diesem Weg eine Gruppe Fahrradfahrer entgegen gekommen ist verwundert und eigentlich nicht mehr. Haben wir diese wüsten  Abenteurer doch schon auf ganz anderen Wegen im Harz erlebt. Wenigstens haben sie angehalten und uns  den Durchgang ermöglicht. Erst als wir die Selke verlassen haben um auf die Höhe der Köthener Hütte zu kommen, gestaltet sich der Weg wieder wild romantisch. Die Köthener Hütte bietet einen schönen Ausblick und einen angenehmen Rastplatz, wenn sie nicht gerade von Wegelagerer mit Hängematten besetzt ist.

Von hier aus ging es zu unserer letzten Stempelstelle auf dieser Tour, der Verlobungsurne Alexisbad (HWN 177). Auf einem heute schon etwas in die Jahre gekommenen Naturlehrpfad, erkennbar an den reichlich von Moos und Schlamm überwucherten Lehrtafeln und vorbei an einem Rapsfeld in schönster Blüte führte uns unsere WanderApp einen Weg, der augenscheinlich schon 20 Jahre lang nicht mehr gepflegt wurde. Wieder einmal bestätigt sich, der kürzeste Weg ist nicht immer der schnellste. Die Kategorie wildromantisch möchte ich für diesen Weg Abschnitt nicht vergeben, weil das Romantische fehlte. Erst der Abstieg von der Verlobungsurne nach Alexisbad war nicht nur wild sondern auch ein wenig romantisch. In Alexisbad angekommen, blieb bis zur Abfahrt des Zuges noch Zeit für ein Bier und ein paar Fotos.

Alexisbad – Güntersberge (Tour 40)

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Tour-40-1
Flagge 1: Uhlenköpfe (HWN 176); Flagge 2: Hellergrund (HWN 194); Flagge 3: Schaubergwerk Glasebach (HWN 175); Flagge 4: Hirschbüchenkopf (HWN 173)

30. Mai 2019

Herrentag in Güntersberge

Wir haben für unseren Urlaub einen Bungalow in der Harzstadt Güntersberge gemietet.
Tine und Gabi sind auch dabei. Leider werden sie uns wohl nicht auf allen Wanderungen begleiten. Doch nun zu unserer Tour 40.

Der Bus hat uns am Morgen von Güntersberge nach Alexisbad gebracht. Von dort aus sind wir zurück gewandert.
4 Stempel haben uns erwartet. Zunächst ging es zu den Uhlenköpfen (HWN 176). Eine kleine überdachte Sitzbank lädt dort zum Rasten ein. Wenn man weiß wohin man schauen muss, kann man auch den Brocken erkennen.

Der Weg zum Hellergrund (HWN 194) ist erst gut begehbar, wird dann aber nach Passieren der Rinkemühle wild romantisch. (eine Beschreibung wie sie Rainer spontan ausgesprochen hat. Sie steht für eng, schmal, feucht, zugewachsen, manchmal  steil und immer nicht so leicht begehbar.) Vielleicht war deshalb am Beginn dieses Abschnitts ein Absperrband quer über den Weg gespannt.

Den Birnbaumteich haben wir nicht besucht, sondern sind auf dem schmalen Weg direkt zum Hellergrund und dann weiter in Richtung Schaubergwerk Glasebach (HWN 175) gewandert. Der Stempelkasten 175 steht an einem Ausgang des Bergwerks Glasebach. Das Schaubergwerg selbst liegt ein paar Meter weiter. Wir haben uns für eine Besichtigung keine Zeit genommen. Schließlich haben wir Wanderurlaub und für sowas keine Zeit ;-). Außerdem hatte in Straßberg, das wussten wir von der Hinfahrt, die Bergschänke geöffnet. Eine Gelegenheit den Energie- und Flüssigkeitsverlust auszugleichen. Der Abschnitt zwischen Schaubergwerk und Straßberg ist sehr romantisch. Und hier meine ich nicht wild romantisch, sondern eher Heidi romantisch.

Die Gaststätte Hirschbüchenkopf (HWN 173) war unser letztes Stempelziel für heute. Der Stempelkasten liegt etwas versteckt. Man erreicht ihn auch, ohne auf das Gelände der Gaststätte / Pension zu gehen. Die Lage empfanden wir als nicht sonderlich spektakulär. Eine letzte Rast, auch ohne Stempelkasten, legten wir am Elbingstalteich ein. am Ende der Tour zurück in Güntersberge am Bungalow zeigte unsere Tracking App 21 km. Am Start hatten wir eigentlich mit 18 km gerechnet, aber diese Differenzen kennen wir ja schon. Der Weg an sich ist nicht besonders anstrengend. Die Steigungen sind moderat.

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