Burg Falkenstein – Alexisbad (Tour 41)

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Tour-41
Flagge 1: Burg Falkenstein (HWN 200); Flagge 2: Mettenberg (HWN 203); Flagge 3: Burgruine Anhalt (HWN 197); Flagge 4: Friedrichshammer (HWN 179); Flagge 5: Köthener Hütte (HWN 195); Flagge 6: Verlobungsurne (HWN 177)

31. Mai 2019

Burg Falkenstein – Alexisbad

Heute haben uns die Mädels begleitet. Jedenfalls bis zur Burg Falkenstein. Dort fanden Ritterspiele statt. Die Mädels haben wir dazu ermutigt, sich diese Ritterspiele anzusehen und dann mit dem Auto zurück nach Güntersberge zu fahren.

Unser Plan war es, das Selketal zu durchqueren und alle Stempel bis nach Alexisbad einzusammeln. Den ersten Stempel gab es am Eingang zur Burg Falkenstein (HWN 200). auch die Mädels durften diesen Stempel stempeln, bevor sie sich in das Mittelalter Getümmel auf der Burg stürzten. Der Weg zur Burg vom Parkplatz Gartenhaus aus ist schon ca. 2 km lang, verfügt aber über kaum nennenswerte Anstiege. Wie hoch die Burg liegt merkten wir beim Abstieg ins Selketal über den Eselstieg.

Die Stempelstelle Mettenberg (HWN 203) liegt im schönen Selketal. Der Name ist also ein wenig irreführend. Das Selketal ist gut zu Fuß oder auch mit dem Fahrrad zu erkunden. Und wir werden es uns wohl noch einmal im Herbst ansehen. Der zu erwartenden Laubfärbung bei den vielen Laubbäumen wegen.

Sportlich wurde es erst wieder, als wir für die Burgruine Anhalt (HWN 197) das Selketal verlassen mussten. Den Anstieg haben wir geschafft, aber eine Pause an der Stempelstelle haben wir zur Stärkung benötigt. Nach einem Blick auf die Uhr haben wir uns entschlossen, die Ruiene nicht näher zu erkunden und lieber zu versuchen, den Zug von Alexisbad nach Güntersberge um 16:38 Uhr noch zu errerichen.

Der Friedrichshammer (HWN 179) liegt wieder im Tal und bietet dem Wanderer und sonstigen Besucher Essen und Getränke in seiner Gaststätte an. Auch auf die Einkehr haben wir verzichtet, um uns die Chance auf das Erreichen des Zuges Alexisbad zu verbessern.

Vom Friedrichshammer aus führte uns der Weg wieder sportlich bergauf zur Köthener Hütte (HWN 195). Auf dem schmalen aber für Wanderer meist gut begehbaren Weg entlang der Selke ist ein kleiner Felsentunnel besonders erwähnenswert. Sozusagen ein Durchgang für Zwerge, der auf der einen Seite scheinbar durch Baumwurzeln zusammen gehalten wird. Das uns auf diesem Weg eine Gruppe Fahrradfahrer entgegen gekommen ist verwundert und eigentlich nicht mehr. Haben wir diese wüsten  Abenteurer doch schon auf ganz anderen Wegen im Harz erlebt. Wenigstens haben sie angehalten und uns  den Durchgang ermöglicht. Erst als wir die Selke verlassen haben um auf die Höhe der Köthener Hütte zu kommen, gestaltet sich der Weg wieder wild romantisch. Die Köthener Hütte bietet einen schönen Ausblick und einen angenehmen Rastplatz, wenn sie nicht gerade von Wegelagerer mit Hängematten besetzt ist.

Von hier aus ging es zu unserer letzten Stempelstelle auf dieser Tour, der Verlobungsurne Alexisbad (HWN 177). Auf einem heute schon etwas in die Jahre gekommenen Naturlehrpfad, erkennbar an den reichlich von Moos und Schlamm überwucherten Lehrtafeln und vorbei an einem Rapsfeld in schönster Blüte führte uns unsere WanderApp einen Weg, der augenscheinlich schon 20 Jahre lang nicht mehr gepflegt wurde. Wieder einmal bestätigt sich, der kürzeste Weg ist nicht immer der schnellste. Die Kategorie wildromantisch möchte ich für diesen Weg Abschnitt nicht vergeben, weil das Romantische fehlte. Erst der Abstieg von der Verlobungsurne nach Alexisbad war nicht nur wild sondern auch ein wenig romantisch. In Alexisbad angekommen, blieb bis zur Abfahrt des Zuges noch Zeit für ein Bier und ein paar Fotos.

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