Alexisbad – Güntersberge (Tour 40)

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Tour-40-1
Flagge 1: Uhlenköpfe (HWN 176); Flagge 2: Hellergrund (HWN 194); Flagge 3: Schaubergwerk Glasebach (HWN 175); Flagge 4: Hirschbüchenkopf (HWN 173)

30. Mai 2019

Herrentag in Güntersberge

Wir haben für unseren Urlaub einen Bungalow in der Harzstadt Güntersberge gemietet.
Tine und Gabi sind auch dabei. Leider werden sie uns wohl nicht auf allen Wanderungen begleiten. Doch nun zu unserer Tour 40.

Der Bus hat uns am Morgen von Güntersberge nach Alexisbad gebracht. Von dort aus sind wir zurück gewandert.
4 Stempel haben uns erwartet. Zunächst ging es zu den Uhlenköpfen (HWN 176). Eine kleine überdachte Sitzbank lädt dort zum Rasten ein. Wenn man weiß wohin man schauen muss, kann man auch den Brocken erkennen.

Der Weg zum Hellergrund (HWN 194) ist erst gut begehbar, wird dann aber nach Passieren der Rinkemühle wild romantisch. (eine Beschreibung wie sie Rainer spontan ausgesprochen hat. Sie steht für eng, schmal, feucht, zugewachsen, manchmal  steil und immer nicht so leicht begehbar.) Vielleicht war deshalb am Beginn dieses Abschnitts ein Absperrband quer über den Weg gespannt.

Den Birnbaumteich haben wir nicht besucht, sondern sind auf dem schmalen Weg direkt zum Hellergrund und dann weiter in Richtung Schaubergwerk Glasebach (HWN 175) gewandert. Der Stempelkasten 175 steht an einem Ausgang des Bergwerks Glasebach. Das Schaubergwerg selbst liegt ein paar Meter weiter. Wir haben uns für eine Besichtigung keine Zeit genommen. Schließlich haben wir Wanderurlaub und für sowas keine Zeit ;-). Außerdem hatte in Straßberg, das wussten wir von der Hinfahrt, die Bergschänke geöffnet. Eine Gelegenheit den Energie- und Flüssigkeitsverlust auszugleichen. Der Abschnitt zwischen Schaubergwerk und Straßberg ist sehr romantisch. Und hier meine ich nicht wild romantisch, sondern eher Heidi romantisch.

Die Gaststätte Hirschbüchenkopf (HWN 173) war unser letztes Stempelziel für heute. Der Stempelkasten liegt etwas versteckt. Man erreicht ihn auch, ohne auf das Gelände der Gaststätte / Pension zu gehen. Die Lage empfanden wir als nicht sonderlich spektakulär. Eine letzte Rast, auch ohne Stempelkasten, legten wir am Elbingstalteich ein. am Ende der Tour zurück in Güntersberge am Bungalow zeigte unsere Tracking App 21 km. Am Start hatten wir eigentlich mit 18 km gerechnet, aber diese Differenzen kennen wir ja schon. Der Weg an sich ist nicht besonders anstrengend. Die Steigungen sind moderat.

Schwaneberg Tulpenblüte 2019

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Noch vor einigen Jahren kannten wohl nur die Einwohner das Dorf an der B 81 in der Nähe von Magdeburg. Aber seit die lokalen Medien regelmäßig im April von der Tulpenblüte berichten, finden immer mehr Besucher den Weg zum Tulpenfeld. Mittlerweile gibt es hier auch Tulpen zu kaufen und es werden Vorkehrungen getroffen um die Besucherströme zu regeln. Ich bin gespannt, wie sich dieses Event weiter entwickelt. 

Am Stausee der Innerste (Tour 39)

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Flagge 1: Luchstein (HWN 103), Flagge 2: Tränkebachhütte (HWN 104), Flagge 3 Lageswarte (HWN 102)

20. April 2019 Das Osterwochenende soll nicht ohne eine Wandertour zu Ende gehen. An der Ostseite der Innerste waren wir schon im Februar unterwegs (Tour 38) Nun wollten wir den nordöstlichen Zipfel des Harzes erobern. Das Auto stellten wir auf einem Parkplatz an der Südseite der Innerste, direkt an der L 515 ab.

Die Richtung in der wir den Rundkurs absolvieren, legten wir etst auf dem Parkplatz fest. Wir liefen wie eingezeichnet zunächst zum Luchstein. Eine richtige Entscheidung. Das stellte sich heraus, als wir von der Lageswarte hinab zur Innerste stiegen. Hinauf währe es sicherlich ein anspruchsvolles Stück geworden.

Die Tour an diesem schönen sonnigen und warmen Tag war mit 16,2 Kilometern (OSM Kalkulation) nicht so lang und wir waren vor 15:00 Uhr wieder am Auto. So entschlossen wir uns, auch noch den Elfenstein bei Bad Harzburg zu besuchen.

Flagge 1: Der Elfenstein (HWN 120) am Rande von Bad Harzburg

Wolfshagen (Tour 38)

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Tour 38
Tour 38: Flagge 1 Altarklippe (HWN 171); Flagge 2: Schöne Aussicht Bielstein (HWN 106); Flagge 3 Mandolinenhütte (HWN 142); Flagge 4: Heimberg (HWN 109).

 Wolfshagen haben wir am 23 Februar 2019 als Ausgangspunkt für unsere 38. Harzer Wandernadel – Tour gewählt. Nach einer längeren Pause (sofern man die Tour 37 nicht mitzählt) haben wir wieder einen Termin gefunden. 19 km versprach uns die Vorplanung. Aber wie immer, blieb es nicht dabei.

Doch der Reihe nach.

Für das Auto fanden wir einen Stellplatz beim Campingplatz Wolfshagen. Zwar waren die Stellplätze dort für Zeltplatzbesucher reserviert doch waren die Betreiber so freundlich, unseren Fahrzeug für die Zeit der Wanderung Asyl zu gewähren.  Ob das auch im Sommer klappt, kann ich aber nicht versprechen. Jedoch scheint mir der Ort über genug andere Parkplätze zu verfügen.

Also dann los zur Altarklippe. 200 Höhenmeter waren zu überwinden 100 davon auf einer kurzen Distanz. Wir fühlten uns gefordert aber nicht überfordert. Die Altarklippe selbst haben wir jedoch nicht erreicht. Der Weg dorthin war gesperrt und die Stempelstelle als defekt gemeldet. Warum auch immer. Als wir ankamen verwies uns ein Schild auf die ca. 200 – 300 Meter entfernte Aussicht auf den Granestausee und den Ort Wolfshagen. Dort befand sich auch der Stempelkasten mit der Nummer 171. Der Stempel war in Ordnung.

Weiter ging es Berg ab zur schönen Aussicht (Bielstein) auf den Ort Lautenbach. Die Stempelstelle 106 liegt an einem wirklich schönen Rastplatz mit Schutzhütte und einigen Sitzgelegenheiten. Auf dieser Etappe fanden wir noch ein paar Schneereste. Für die Einheimischen sicherlich nicht weiter erwähnenswert. Aber wir als Flachländer aus der Landeshauptstadt hatten ja in dieser Saison nicht wirklich viel Kontakt mit diesem Element. Die Mandolinenhütte mit dem Stempel 142 haben wir nach einer weiteren Stunde erreicht. Eine Mandoline haben wir nicht gefunden und auch nicht gehört. Wer weiss schon, wo dieser Name herkommt. Aber es gibt einen schönen kleinen Rastplatz mit Bänken und einem Tisch, etwas abgesetzt von der Schutzhütte und mit Blick auf den Innerste Stausee.

Auch der Stempel 109 befand sich nicht dort, wo wir ihn vermutet hatten. Unsere GPS Daten, mit denen wir die OSM App gefüttert haben, sind wohl etwas veraltet. Aber gefunden haben wir ihn doch. Ca. 500 Meter weiter, an einem schönen Ausblick auf den Diabas – Steinbruch Heimberg. Eine Schautafel erklärt den Steinbruch und in Stein gehauene Kunst findet man dort auch. Spur der Steine heißt der Rundweg um den Steinbruch. Der Anstieg ist moderat und vom Stempel aus waren es noch ca. 2000 Meter bis zum Zeltplatz wo das Auto stand. Am Ende hatten wir statt der geplanten 19 doch 22 km in den Beinen. Eine schöne Tour bei bestem Wanderwetter zum Saisonstart.

Silvester in Goslar (Tour 37)

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Tour 37
rechts: Sudmerberger Warte (HWN 108), links: Granestausee (HWN 110), mitte: Steinbergturm (HWN 111)

Diese Tour war etwas besonderes. Zum Jahreswechsel haben wir uns etwas mehr Zeit gekommen und auch zwei Damen durften uns begleiten. Unser Basislager haben wir im Hotel “Der Achtermann” in Goslar aufgeschlagen um dort unsere Ausrüstung zu lagern, uns morgens auf unsere Expeditionen vorzubereiten und uns abends von den Strapazen zu erholen. Die drei Orte, die zu erforschen (stempeln) Ziel der Tour 37 war, hätten wir als geübte Wanderer und Kaiserschulträger im Sommer wohl an einem Tag begehen können und die An- und Abreise von Magdeburg hier her ist von Magdeburg aus mit dem Auto oder auch mit dem Zug bequem möglich, aber die Stadt Goslar mit ihren Reizen und Verführungen, die kürze der winterlichen Tage und die Gesellschaft der Damen veranlasste uns die Tour in zwei Elappen aufzugliedern und die Erholungsphasen zu verlängern.

Wir reisten am 29. Dezember 2018 in Goslar an. Vielleicht waren die Goslarer in diesem Jahr nicht lieb und der Weihnachtsmann hat einen Bogen um diese Stadt gemacht. Vielleicht haben Sie das Ende des Weihnachtsfestes verschlafen oder sie folgen anderen Traditionen. Jedenfalls war die Stadt auch vier Tage nach dem Fest noch geschmückt. Auch die Geschäfte boten an allen Tagen im alten Jahr ihre Waren zum kauf und die großen Plätze und die breiten den Fußgängern vorbehalten Wege waren mit kleinen hölzernen Buden vollgestellt aus denen heraus den Passanten viele Leckereien angeboten wurden. Besonders die heißen leicht alkoholhalligen rotfarbigen Getränke in faustgroßen tönernen Krügen haben auch wir an diesem Abend noch probiert bevor wir uns nach einer ersten Erkundung der Stadt in unser Basislager zurückzuziehen um die angebotene Verpflegung zu probieren.

Der 30. Dezember begann mit einem durch das Hotel organisierten Stadtspaziergang. Diesen folgen wir bis zur Kaiserpfalz. Dort angekommen entschlossen wir uns, die Kaiserpfalz näher zu besichtigen. Ein Entschluß den wir nicht bereut haben. Nach der Besichtigung und dem Mittagessen suchten wir noch kurz unser Basislager auf um unsere Ausrüstung (die Stempelbücher) zu holen und dann namen wir unser erstes Expeditionsziel den Sudmerberg mit der Sudmerberger Warte (HWN 108) in Angriff. Die Zeit war schon fortgeschritten und um unser Ziel noch bei Tageslicht zu erreichen entschlossen wir uns, einen Teil des Weges mit der Bahn zurückzulegen. Vom Bahnhof Oker aus ging es dann wirklich zu Fuß auf den Berg und anschließend zurück in die Stadt. Immerhin acht Kilometer haben wir mit den Damen auf dieser Tour zurückgelegt bevor wir unseren Flüssigkeitsverlust mitten in der Stadt unter Tannen mit einem der schon eingangs erwähnten roten alkoholhalligen Heißtgetränken ausgeglichen haben.

Am 31. Dezember standen nicht nur die Stempelstellen am Granestausee und auf dem Steinberg auf dem Plan. Am Abend sollten wir auch noch das Jahr verabschieden. Auch die vor uns liegende Wanderstrecke war länger als die gestrige. Gut das wir gleich nach dem Frühstück aufgebrochen sind und auf dem Weg Plätze in einer Verpflegungsstation gebucht hatten. Nach etwa einer Stunde so gegen 11:00 Uhr erreichten wir die Stempelstelle am Granestausee (HWN 110) und nach einer kurzen geistigen Stärkung setzten wir unsere Wanderung fort. Unsere Verpflegungsstelle erreichten wir zu früh und so beschlossen wir, erst noch den Stempel am Steinbergturm (HWN 111) zu stempeln. Blos gut, daß wir da noch nicht wussten, das es auch an der Steinbergalm, unserer Verpflegungsselle, einen Stempel mit der gleichen Nummer gibt. Die Alm erreichten wir gegen 12:45 Uhr und gegen 16:00 Uhr waren wir wieder in unserer Basisstation. 14 Kilometer oder 20.000 hatten wir auf unserem Schrittzähler. Auch ein Grund für eine Erholungspouse im Hotelbett. Die Jahresabschlußfeier verlief wie erwartet mit gutem Essen, ein wenig Unterhaltungsprogramm und Tanz. Beide Damen mussten auf die Tanzfläche und sie hatten auch nichts dagegen. Um 02:00 Uhr beschlossen wir die Jahresabschlußfeier zu verlassen um am Morgen wieder einsatzbereit zu sein. Ein kleines Ziel hatten wir uns für diesen Tag noch gesteckt.

Der erste Tag im neuen Jahr (2019) begann unproblematisch. Ausgeschlafen und gut mit Frühstück versorgt machten wir uns auf den Weg, das Weltkulturerbe der Stadt zu erkunden. Zwar wäre der Rammedsberg von unserer Basisstation aus zu Fuß in gut einer halben Stunde zu erreichen aber direkt vor dem Hotel hielt ein Bus der uns direkt dort hin brachte. Auch das Wetter lud nicht gerade zum Wandern ein und so entschlossen wir uns für die bequeme Variante. Bereut haben wir den Besuch des Bergwerks nicht. Besonders die Führung durch den Röderstollen verschaffte uns einen eindrucksvollen Einblick in die Bergbaukunst längst vergangener Zeiten ohne Strom und Dampf. Nur Wasserkraft stand den Ahnen aus dem Rödestollen zur Verfügung wie sie diese genutzt haben ist hier eindrucksvoll zu erleben. Den Stempel am Weltkulturerbe (HWN 091) hatten wir bereits auf unserer großen Tour (Tour32) im Mai eingesammelt doch Zeit für eine Besichtigung des Museums hatten wir uns damals nicht genommen.

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